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Reichlin

Altes Landleutegeschlecht bäuerl. Herkunft von Schwyz, im Steinerviertel, heute noch in Arth, Ingenbohl, Muotathal, Schwyz, Steinen und Steinerberg heimatberechtigt. Die R. erscheinen im 16. Jh. als Richli, Richlig und bis ins 17. Jh. auch verschiedentlich mit dem Beinamen Frick. Die Abstammung von den R. von Meldegg ist nicht bewiesen. Seit dem 17. Jh. sind die R. im Rat vertreten. Josef Martin (1723-94) war 1754-56 Landvogt in Uznach und 1760-62 Schirmhauptmann in Wil (SG), sein Sohn Georg Martin (1745-1807) Wirt zum Kreuz in Schwyz, 1790-92 Landvogt in Uznach und 1803 Kantonsrichter. Die R. zum Kreuz bildeten eine patriz. Linie, aus der die Landammänner Nazar (->) und Karl (->) hervorgingen. Paul (->) wurde Bundesrichter und Georg (->) Korpskommandant.

Quellen und Literatur

  • StASZ, Personalakten R.
  • M. Styger, Wappenbuch des Kt. Schwyz, hg. von P. Styger, 1936, 83 f.

Zitiervorschlag

Auf der Maur, Franz: "Reichlin", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.08.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022905/2010-08-20/, konsultiert am 16.10.2020.