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Rickenbach

Schwyzer Landleute aus dem Muotathaler- und Artherviertel, heute Bürger in Arth und Schwyz. Im Einsiedler Klagerodel zum Marchenstreit ist um 1309 ein Jakob aus R. erwähnt. Jörg und Goris fielen 1513 in Novara, Hans 1515 in Marignano. Ab dem 17. Jh. sassen die R. im Rat. Martin war 1624-26 Landvogt im Gaster. Heinrich (bürgerlich: Karl, 1831-1911), Pater und Prof. in Einsiedeln, später in Monte Cassino, betätigte sich schriftstellerisch. Heinrich (1866-1921) war 1912 Bezirksammann in Einsiedeln und 1908-16 Kantonsrat (1913 Präs.) sowie Teilhaber der Verlagsanstalt Eberle und Rickenbach. Der Jurist Franz (1877-1944) wurde Oberst, war 1912-36 Kantonsrat (1920-21 Präs.) und 1912 Staatsanwalt. Josef (1925-2004) wirkte als Bildhauer in Steinen. Alain (∗︎1945) war 2001-03 Korpskommandant. Dass die Rickenbacher und die von R. ursprünglich zur Fam. der R. gehörten, ist eher unwahrscheinlich.

Quellen und Literatur

  • M. Styger, Wappenbuch des Kt. Schwyz, hg. von P. Styger, 1936, 60 f., 178