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HanhartTG, Diessenhofen

Seit 1475 in Diessenhofen nachgewiesene und 1526 verbürgerte Fam., die hier bis um 1800 eine Ziegelhütte betrieb. Spätestens im 17. Jh. sassen die H. in Gericht und Rat und besetzten städt. Ämter (Stadtfähnrich, Kornamtmann, Zunftschreiber). Neben dem Kartografen Johann Jakob (1718-1806), der mehrere Pläne des Bez. Diessenhofen schuf, finden sich die H. in Berufen wie Ziegler, Metzger, Wirte, Bäcker, Graveure, Färber und Gerber. Im 19. Jh. gelang einzelnen Familienmitgliedern als Kaufleuten der Aufstieg ins Wirtschaftsbürgertum, während andere als Pfarrer, Apotheker, Ärzte und Pädagogen (Rudolf ->) ins Bildungsbürgertum aufstiegen. Parallel dazu nahmen die H. im 19. Jh. Kreis- und Bezirksämter sowie mit Regierungsrat Johannes (1744-1806) ein kant. Amt ein.

Quellen und Literatur

  • Kdm TG 5, 1992, 26, 156, 171