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vonTettikofen

Bischöfl.-konstanz. Dienstherren des 13.-15. Jh. mit Besitz in Dettighofen und bei Pfyn sowie vermutlich einer Burg in Dettighofen. Als Geschlecht kaum belegt. Reichenau. Ministerialen, später Bürger von Konstanz. Cunradus miles de Tettikoven wird 1243-64 als Zeuge in Urkunden genannt; er war bis 1265 Marschalk des Bf. von Konstanz. Ab 1340 hatten die T. den Freisitz Moosburg in Güttingen inne, ab 1430 Vogteirechte in Altnau und Patronatsrechte, u.a. in Güttingen. Heinrich erwarb 1395 die Herrschaft Liebenfels. Sein Sohn Brun war 1429 Schaffhauser Bürger und wurde 1433 Bürgermeister von Konstanz. Daneben bekleideten die T. im 15. Jh. auch das Stadtammannamt. Als Geistliche wirkten u.a. Rudolf, 1390-1422 Konstanzer Domkustos und Archidiakon im Thurgau, sowie Konrad, 1466-89 Abt des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen.

Quellen und Literatur

  • H.-U. von Ruepprecht, «Die Herren von Dettighofen (Tettikoven)», in Zs.f. Württemberg. Landesgesch. 40, 1981, 284-296
  • Sablonier, Adel
  • Kdm TG 6, 2001, 77
Kurzinformationen
Variante(n)
von Dettighofen