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ItaWegman

22.2.1876 Krawang (Java), 4.3.1943 Arlesheim, protestantisch, Niederländerin. Tochter des Wilhelm, Unternehmers, und der Hendrika geborene Offers. Ledig. Ita Wegman lebte bis 1899 auf Java, bevor sie mit der Familie in die Niederlande zurückkehrte. Danach machte sie eine heilgymnastische Ausbildung, unter anderem in Berlin, wo sie ab 1902 Schülerin von Rudolf Steiner war und sich der Anthroposophie anschloss. Ab 1905 studierte sie Medizin an der Universität Zürich (1912 Dr. med.). Wegman gründete 1921 das Klinisch-Therapeutische Institut in Arlesheim, in dem sie als Ärztin nach anthroposophischen Heilmethoden praktizierte und angehende Ärzte ausbildete. Sie war 1923 Mitgründerin und bis 1935 Vorstandsmitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft sowie Leiterin der medizinischen Sektion und beteiligte sich an der Schaffung von anthroposophischen Heilungszentren in Europa.

Quellen und Literatur

  • (zusammen mit R. Steiner) Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftl. Erkenntnissen, 1925 (71991)
  • Inst. Ita Wegman, Arlesheim, Nachlass
  • Erinnerungen an Ita Wegman, 1945 (31987)
  • Ita Wegmans Lebenswirken aus heutiger Sicht, 1976 (21980)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.2.1876 ✝︎ 4.3.1943

Zitiervorschlag

Regula Ludi: "Wegman, Ita", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.09.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023003/2012-09-17/, konsultiert am 04.03.2024.