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FrancisLebet

12.6.1897 Buttes, 20.8.1955 Genf, von Buttes. Sohn des Frédéric und der Emma Lina geb. Grosclaude. 1923 Ruth Bal, Tochter des Joseph Valentin Pierre, von Genf (1928 Scheidung). Bauarbeiter, Mechaniker und Kleinhändler. L., der zunächst zum Anarchismus, später zum Sozialismus neigte, stand Jules Humbert-Droz und den Anhängern der 3. Internationale nahe. 1920 präsidierte er die Jungsozialisten von Le Locle. 1923 wurde er Sekr. der Jungkommunisten in Genf und Mitarbeiter der Zeitung "Avant-Garde", 1928 dann Chefredaktor des "Drapeau rouge". Am Abend des 9. Nov. 1932 sprach er vor und nach den Genfer Unruhen im Namen der kommunist. Partei zur Menge, was ihm im Prozess vor dem Bundesgericht (Mai-Juni 1933) eine viermonatige Haftstrafe eintrug. Als er nach seiner Entlassung stellenlos war, hielt er sich mit Verkäufen auf dem Flohmarkt über Wasser. Als Sekr. des Schweiz. Bau- und Holzarbeiterverbands wegen seiner kommunist. Überzeugungen entlassen, wurde L. Gerant des Cercle ouvrier. Danach zog er sich aus der Politik zurück.

Quellen und Literatur

  • B. Studer, Un parti sous influence, 1994, 673
  • B. Studer, Sous l'œil de Moscou, 1996, 664 f.
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 12.6.1897 ✝︎ 20.8.1955