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GeorgMattmüller

5.7.1893 Jerusalem, 9.3.1951 Basel, ref., von Basel. Sohn des Friedrich, Buchhalters. 1923 Jeanne Métraux. Aufgewachsen in bürgerl.-pietist. Familie, die 1895 nach Basel zurückkehrte. Medizinstud. in Basel und Wien (Dr. med.). Aktivdienst als Sanitätskorporal und Assistenzzeit, ab 1919 Arzt in Ziefen, 1926-49 in Basel. Als Assistent in Berlin und Bielefeld 1917 mit den Kriegsfolgen konfrontiert, wandte sich M. dem Pazifismus zu und engagierte sich im Internat. Zivildienst, 1928 wurde er als Dienstverweigerer verurteilt. Nach dem 1. Weltkrieg schloss sich M. der religiös-sozialen Bewegung um Leonhard Ragaz und 1919 der SP an, die er 1941-44 im Basler Gr. Rat vertrat. Stark engagierte er sich von seiner Jugend an in der Abstinenzbewegung (Blaues Kreuz, Sozialist. Abstinentenbund). Obwohl M. weit links politisierte, wechselte er wegen seiner Ablehnung des Stalinismus nicht zur PdA.

Quellen und Literatur

  • P. Neidhart, «Georg M., 1893-1951», in Der Reformation verpflichtet, 1979, 209-213
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Lebensdaten ∗︎ 5.7.1893 ✝︎ 9.3.1951