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KonradMayer

Als junger Mann, vermutlich in der Uniform der Jugendsektion der Arbeiterschutzwehr, einer paramilitärischen, kommunistischen Organisation, um 1929 (Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich, F Fa-0011-28).
Als junger Mann, vermutlich in der Uniform der Jugendsektion der Arbeiterschutzwehr, einer paramilitärischen, kommunistischen Organisation, um 1929 (Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich, F Fa-0011-28).

6.5.1903 Nenzingen (Baden, D), 8.6.1983 Zürich, ab 1918 von Zürich. Unehel. Sohn der Marie M., Köchin, und eines Schmieds, später Bäckers. 1) Anna Jenisch (1936 in Moskau), 2) Efra Neri. 1917-21 Lehre als Maschinenschlosser. 1921 leitendes Mitglied der Metallarbeitervereinigung. 1920 Anschluss an die kommunist. Jugendorganisation, 1927-29 in deren Zentralkomitee, 1923 Beitritt zur KP. 1929-30 neunmonatiger gewerkschaftl. Kurs an der Leninschule in Moskau. Nach seiner Rückkehr Ernennung zum Redaktor des "Kämpfers" sowie der "Jungen Garde" und Kooptation ins Zentralkomitee der KP, 1932 ins Politbüro. 1933-35 sass M. für die KP im Zürcher Kantonsrat. 1935-38 berichtete er als Schweizer Parteivertreter bei der Komintern in Moskau über die KP. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz war er zunächst arbeitslos. 1947-51 gehörte er als PdA-Vertreter dem Zürcher Kantonsrat sowie 1948-50 dem Gemeinderat an. 1947 und 1969-74 war M. Redaktor des "Vorwärts".

Quellen und Literatur

  • Vorwärts, 5.5.1983
  • B. Studer, Un parti sous influence, 1994
  • Le Komintern: L'histoire et les hommes, hg. von J. Gotovich, M. Narinski, 2001, 414-416
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.5.1903 ✝︎ 8.6.1983