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Traugott ErwinSchaffner

15.4.1883 Schlossrued, Herbst 1942 Sowjetunion, von Gränichen, ab 1939 Bürger der Sowjetunion. Sohn des Johann Rudolf Adolf und der Verena geb. Bolliger. Aus vermögender Viehhändlerfamilie. 1) Sophie Johanna Howald, Tochter des Jakob, 2) Berta Bär. Ab 1902 Stud. der Theologie, 1906-11 der Kunstgeschichte und Ökonomie an der Univ. Bern, Dr. phil. Journalist und Experte für das eidg. Ernährungsamt. SP-Mitglied und Befürworter eines Beitritts zur 3. Internationale, ab 1921 Mitglied der KPS. 1920-21 Redaktor des "Basler Vorwärts". 1922 Aufenthalt in der Sowjetunion im Auftrag der Internat. Arbeiterhilfe. 1924-26 Mitarbeiter der Pressestelle der Kommunist. Partei Deutschlands in Berlin. Ab 1926 in der Sowjetunion Übersetzer, Leiter diverser Sowchosen in der Wolgagegend, im Kaukasus und in Kasachstan, zuletzt am Museum für westeurop. Kunst in Moskau. Eine Rückreise in die Schweiz wurde S. wegen angeblich "trotzkist. Phase" 1926-28 verweigert.

Quellen und Literatur

  • P. Huber, Stalins Schatten in die Schweiz, 1994
  • B. Studer, Un parti sous influence, 1994
  • Le Komintern, hg. von J. Gotovich, M. Narinski, 2001
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 15.4.1883 ✝︎ Herbst 1942