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Ingold

Im MA verbreitetes Geschlecht im Oberaargau, im Buchs- und Sisgau. Einzelne Vertreter traten auch in Olten und Solothurn auf, doch ist deren genaue verwandtschaftl. Beziehung zu den Erstgenannten ungeklärt. Die Mitglieder des Geschlechts lebten v.a. in Inkwil und im 14. bis 16. Jh. auch in Wangen an der Aare. Nach 1500 sind sie häufig in Röthenbach bei Herzogenbuchsee und in Subingen belegt. In Subingen stellte das Geschlecht im 16. bis 18. Jh. zehn Ammänner, die zugleich Untervögte waren. Die I. wirkten vielfach als Wirte im Gasthof St. Urs in Subingen. Viehzucht und -handel bildeten ihre Existenzgrundlage. Im 19. bis 20. Jh. brachten die I. einige Ammänner und Kantonsräte hervor. Im 20. Jh. machte sich Walter, von Beruf Lehrer und Mitarbeiter versch. Zeitungen, als Herausgeber von Jugendbüchern und sozialpolit. Schriften sowie als Redaktor des Kalenders "Chumm mer z'Hülf" einen Namen.

Quellen und Literatur

  • D. Ingold, Der Familienname I., (Testament im StASO)
  • A. Schmid, Die Kirchensätze, die Stifts- und Pfarrgeistlichkeit des Kt. Solothurn, 2 Bde., 1857-1908