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Arnold vonWolfenschiessen

Erstmals erwähnt 1410, 1439. Sohn des Wilhelm (->). Arnold von Wolfenschiessen lebte in Stans und versuchte 1413 mit anderen, Nidwalden auf Kosten des Klosters Engelberg im Engelbergertal zu vergrössern. In der Folge wurde er wegen Misshandlung eines Geistlichen exkommuniziert. 1417 erwirkte er bei Kaiser Sigismund für Nidwalden die Verleihung der Blutgerichtsbarkeit. Als Vertreter Nidwaldens erreichte er 1426 bei Friedensverhandlungen Geldzahlungen und Zollbefreiungen von Mailand. Zwischen 1416 und 1437 wird er 38-mal als Bote auf der Tagsatzung erwähnt. Von Wolfenschiessen war ein wichtiger Kreditgeber und Stifter einer Pfrund in Stans.

Quellen und Literatur

  • D. Rogger, Obwaldner Landwirtschaft im SpätMA, 1989, 125-136
Weblinks

Zitiervorschlag

Matthias Boos: "Wolfenschiessen, Arnold von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.11.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023135/2013-11-20/, konsultiert am 08.08.2022.