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MarquardZelger

Erstmals erwähnt 1510, 1535, katholisch, von Buochs. Sohn des Marquard (->). Wohl Schwager des Johann Amstein. 1) Ita Gruber, 2) Anni am Stein, 3) Elsi zun Höffen, 4) Elsi von Büren, 5) Wiborad Wichbalmer. 1510 verzichtete Marquard Zelger mit seinem Vater auf das Luzerner Bürgerrecht. 1517 wirkte er erstmals als Gesandter Nidwaldens. Nachdem er 1521 als Landammann am Bündnis mit Frankreich beteiligt gewesen war, verneinte das Gericht 1541 den damit verbundenen Korruptionsvorwurf. Zelger amtierte 1524, 1526 und 1528 erneut als Landammann und war zwischen 1521 und 1528 häufigster Gesandter Nidwaldens an die Tagsatzungen. 1530 vermittelte er nebst anderen im Frieden zwischen Bern und Savoyen. Er trug massgebend zum Entscheid bei, gegen die reformierten Orte Krieg zu führen. Im Zweiten Kappelerkrieg 1531 führte er die Vorhut an. 1533-1535 fungierte er als Richter.

Quellen und Literatur

  • F. Zelger, Chronik und Genealogie der Zelger aus Unterwalden und von Luzern, 1933, 42 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Benjamin Hitz: "Zelger, Marquard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.01.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023227/2015-01-25/, konsultiert am 01.03.2024.