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Veith

1486 bürgerte sich ein Simon Vyt in Schaffhausen ein. Abstammungen lassen sich aber erst ab dem 16. Jahrhundert verfolgen. Das Geschlecht war vom 16. bis Mitte 18. Jahrhundert politisch einflussreich und stellte Zunftmeister bei den Rüden (mindestens fünf), den Webern (mindestens vier), den Schneidern (mindestens zwei) und den Becken (mindestens einer). Aus der Familie gingen im 17. und 18. Jahrhundert Schlosser und Büchsenmacher sowie einige Geistliche hervor, so zum Beispiel Hans Wilhelm (1599-1662), Stefan (1687-1736), der ab 1719 Professor für Theologie am Collegium Carolinum in Kassel war, ferner die beiden Antistes und Dekane Hans Jacob (->) und Johann Wilhelm (->). Ihr entstammen auch der Glasmaler Hans Georg (1647), der Maler Johann Martin (->) und der Dichter Johann Heinrich. Die Veith gehören heute noch zu den Zunftfamilien der Becken.

Quellen und Literatur

  • StadtA Schaffhausen, Genealog. Reg. der Stadt Schaffhausen 9 (J.L. Bartenschlager); 11 (H.W. Harder)

Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Veith", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.11.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023365/2011-11-02/, konsultiert am 25.06.2024.