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duFay

deLavallaz

Walliser Fam., die ursprünglich aus dem Weiler Grand Fay (Gem. Troistorrents) stammt. 1519 erhielt Pierre das Bürgerrecht von Monthey. Guillaume (1557), 1549 Bannerherr von Monthey, erwarb versch. Lehen, darunter die Herrschaft La Vallaz bei Evian, und nahm den Adelstitel an, was vom Landrat 1578 bestätigt wurde; zu seinem Wohnsitz machte er das befestigte Haus Le Crochetan in Monthey. Er hatte zwei Söhne: Jean (1553-86), der den älteren Zweig der F. de Tanay in Crochetan begründete, und Pierre (1558-1623), Urahn des jüngeren Zweiges der F. de Lavallaz, die im Schloss Châtillon-Larringes in Collombey residierten. Aus den F. de Tanay gingen im 17. und 18. Jh. zahlreiche Bannerherren von Monthey hervor, darunter Antoine (->). Dieser Zweig, dessen Vertreter wie z.B. Pierre Louis (->) im 19. Jh. das polit. Leben in Monthey lange mitgeprägt hatten, starb mit Charles-Louis (1813-82), einem Offizier im Dienste Sardiniens, in Sitten aus. Die F. de Lavallaz verzweigten sich in versch. Nebenlinien, deren Angehörige Bürger von Collombey-Muraz, Monthey, Ardon, Sitten und Visp waren und die viele Beamte, Offiziere und Politiker stellten wie z.B. Joseph (->). Dieser jüngere Zweig nahm den Namen de Lavallaz an; bedeutende Vertreter waren der Tabakindustrielle Charles de Lavallaz und dessen Neffe, der Politiker Eugène de Lavallaz.

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Quellen und Literatur

  • Schweiz. Geschlechterbuch 6