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Frédéric Antoine HenriLe Fort

20.6.1754 Strassburg, 1792 (?), reformiert, von Genf. Sohn des Pierre-Frédéric (->). Neffe des Pierre (->). Im Alter von zwölf Jahren Kadett im Dienst Frankreichs. Ab 1788 Mitglied des Rats der Zweihundert von Genf. 1792 Maréchal de camp. Im August desselben Jahres beauftragte ihn der französische König Ludwig XVI. heimlich mit der Erkundung des Schlosses Gaillon in der Normandie als möglicher Zufluchtsort für ihn und seine Familie. Am 6. August lieferte Frédéric Antoine Henri Le Fort einen günstigen Bericht, danach verliert sich seine Spur. Seine Familie vermutete, er sei beim Sturm auf die Tuilerien vom 10. August getötet worden. Wegen seiner Abwesenheit wurde im März 1794 in Genf ein Beistand ernannt.

Quellen und Literatur

  • H. Le Fort, Notice généalogique et historique sur la famille Le Fort de Genève, 1920, 124
  • Galiffe, Notices généal. 1, 73
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 20.6.1754 ✝︎ 1792 (?)

Zitiervorschlag

Etienne Burgy: "Le Fort, Frédéric Antoine Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.08.2006, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023690/2006-08-21/, konsultiert am 04.02.2023.