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EnricoFranchini

9.11.1921 Montagnola,23.8.2006 Möhlin, katholisch, von Frasco. Sohn des Guido, Landwirts, und der Maria geborene Bandera. 1947 Noemi Ortelli. Gymnasium in Lugano, Lehrerseminar in Locarno, 1940 Primarlehrerpatent, 1943-1946 Lehrer in Gordola, ab 1948 Instruktionsoffizier der Infanterie, ab 1955 Generalstabsoffizier. Enrico Franchini kommandierte 1958-1960 das Gebirgsfüsilierbataillon 94, 1969-1971 das Tessiner Gebirgsinfanterieregiment 30, 1975-1978 die Gebirgsdivision 9 und 1979-1983 als erster Tessiner Korpskommandant das Gebirgsarmeekorps 3. 1961-1962 weilte er zur Ausbildung an der Scuola di Guerra in Civitavecchia. Anschliessend war er während fünf Jahren Kommandant der Infanterieschule Aarau. 1972-1978 dozierte er an der militärwissenschaftlichen Abteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Franchini setzte sich in Schrift und Wort für den Ausbau der Feuerkraft und der Luftbeweglichkeit, aber auch für den Bestandesabbau und eine flexible Führung des Gebirgsarmeekorps ein. 1985-1993 Zentralpräsident des Schweizerischen Samariterbundes.

Quellen und Literatur

  • E. Wetter, E. von Orelli, Wer ist wer im Militär?, 1986, 57
  • Die Gotthard-Division 1938-1993, 1993, 273
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 9.11.1921 ✝︎ 23.8.2006

Zitiervorschlag

Jorio, Marco: "Franchini, Enrico", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.01.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023692/2020-01-21/, konsultiert am 27.11.2020.