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Francesco DanteVieli

19.9.1883 Roveredo (GR), 8.12.1976 Bern, katholisch, von Vals. Sohn des Pietro und der Maria Angela geborene Balestra. 1920 Anna Berta Liechti, Tochter des Samuel, Lehrers. Nach den Schulen in Roveredo und Mailand studierte Francesco Dante Vieli. Philologie an der Universität Freiburg und schloss mit einer Lizenziatsarbeit über Giachen Caspar Muoth ab. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer, später als Leiter des italienischen Sekretariats der Bundeskanzlei verfasste er literarische und historische Arbeiten. Bis 1930 veröffentlichte er im "Almanacco del Grigioni italiano" Novellen. Er war Mitgründer der Zeitschrift "La voce dei Grigioni" (1921-1926) und 1936 Mitverfasser der Anthologie "Scrittori della Svizzera italiana". 1930 wurde er mit seinem Werk "Storia della Mesolcina" bekannt, das auf Studien in öffentlichen und privaten Archiven beruht und die Geschichte des Misox zwischen 1200 und 1907 schildert.

Quellen und Literatur

  • Il San Bernardino, 1976, Nr. 80, 50
  • QGI 46, 1977, 72 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.9.1883 ✝︎ 8.12.1976

Zitiervorschlag

Fernando Iseppi: "Vieli, Francesco Dante", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.03.2013, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024010/2013-03-07/, konsultiert am 24.02.2024.