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Georg vonPeblis

1577/78, 8.4.1650 Zürich, Fraumünster, prot.; Sohn des Wilhelm, kurpfälz. Geheimrats. Gertrud von Hammerstein. Ab 1599 an der Univ. Heidelberg. In engl. und kurpfälz. Kriegsdiensten, Teilnahme auf prot. Seite an vielen Feldzügen des Dreissigjährigen Kriegs, ab 1627 Pension auf Lebenszeit des engl. Königs. Oberst und kurpfälz. Rat. Als Militärberater erneuerte P. ab 1629 das Zürcher Wehrwesen. Er schuf eine neue militär. Einteilung (Quartiere) und beweglichere Einheiten. Er sorgte ferner für modernere Bewaffnung (Musketen), unternahm Inspektionen und verfasste ein Exerzierreglement sowie ein Gutachten zu den Zürcher Schanzenprojekten. Mit dem Antistes Johann Jakob Breitinger, dessen polit. Ziele er teilte, stand er in freundschaftl. Korrespondenz. Ab 1625 in der fruchtbringenden Gesellschaft zur Pflege dt. Sprache und Literatur.

Quellen und Literatur

  • Der fruchtbringenden Ges. geöffneter Erzschrein 3, hg. von K. Conermann, 1985, 105 f.
  • V. von Hammerstein-Rordorf, «Gertrud von P. geb. von Hammerstein in der "Fluchtburg Zürich" z.Z. des 30-jährigen Krieges», in ZTb, 1999, 1998, 1-27
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 1577/78 ✝︎ 8.4.1650