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NikolausWeck

3.5.1613 Freiburg, 19.10.1692, katholisch, von Freiburg. Sohn des Rudolf (->). Madeleine Brunisholz, Tochter des Jean-Emmanuel, Hauptmanns in fremden Diensten. Nikolaus Weck besass eine Halbkompanie im Regiment d'Affry, lebte 1642-1677 in Genua und übernahm 1643 die Kompanie seines Vaters in genuesischen Diensten. Der Rat von Freiburg rief Wecks Kompanie im Ersten Villmergerkrieg zur Unterstützung der katholischen Orte zurück. Als jedoch nach der Schlacht von Villmergen 1656 ein Friedensabkommen zustande kam, wurde der Befehl rückgängig gemacht. Ab 1643 gehörte Weck dem Rat der Zweihundert an, ab 1664 dem Rat der Sechzig und 1666-1674 dem Geheimrat von Freiburg. Er besass Landgüter in Dietisberg, Flamatt und Villars-les-Joncs.

Quellen und Literatur

  • StAFR, Stammbaum
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GND
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ≈︎ 3.5.1613 ✝︎ 19.10.1692

Zitiervorschlag

Hervé de Weck: "Weck, Nikolaus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.06.2013, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024411/2013-06-18/, konsultiert am 28.06.2022.