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FelixWittlin

19.10.1929 Basel,8.8.2017 Lausanne, katholisch, von Oberwil (BL). Sohn des Albert Wittlin, Schuhmachers, und der Wilhelmine geborene Scheck, Dienstmädchens. 1955 Irmgard Gösling, Tochter des Wilhelm Gösling, Deutsche. Felix Wittlin studierte 1948-1953 Rechtswissenschaft in Basel und Heidelberg und schloss 1953 mit der Promotion zum Dr. iur. ab. Er wurde Sektionschef im Generalstab und betätigte sich 1954-1972 als Instruktionsoffizier der Artillerie. 1973-1985 wirkte Wittlin als Personalchef der Brown Boveri & Cie. in Baden, war 1979-1985 Mitglied der Geschäftsleitung und 1984-1985 stellvertretender Generaldirektor. 1985 wechselte Wittlin zur Armee und führte bis 1991 als Rüstungschef die Gruppe für Rüstungsdienste. Im Militär war er ab 1962 Generalstabsoffizier, 1972-1975 Stabschef der Grenzdivision 5 und kommandierte 1979-1984 als Brigadier die Grenzbrigade 4. Wittlin sass in zahlreichen Verwaltungsräten, unter anderem der Europavia und Agie Charmilles. 1994-2000 präsidierte er den Verwaltungsrat der Ascom.

Quellen und Literatur

  • Der Schweizerische Generalstab, Bd. 9, 2004, S. 472-473.
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Zitiervorschlag

Guisolan, Jérôme: "Wittlin, Felix", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.06.2020, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024446/2020-06-18/, konsultiert am 29.09.2020.