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JörgZumstein

25.1.1923 Bern, 3.2.1997 Silvaplana, reformiert, von Seeberg. Sohn des Hans, Direktors einer Zündholzfabrik in Wimmis und 1924 Gründers einer weiteren Fabrik in Düdingen, und der Margrit geborene Steinmann. Adrienne Bird, Direktionsmitglied eines Engadiner Knabeninstituts, Engländerin, Tochter des Harold, Ingenieurs. Kollegium St. Michael in Freiburg, 1946-1950 Studium der Nationalökonomie in Freiburg, 1948 Lizenziat, 1950 Doktorat, 1964 Infanterieschule in Warminster (England). 1945 nach dem Aktivdienst Leutnant. 1951-1970 Instruktionsoffizier der Infanterie in Lausanne, Chur, Walenstadt, Bellinzona, Zürich und Bern. 1965-1968 Stabschef der 3. Felddivision. 1970 Brigadier, 1970-1971 Stabschef Gruppe für Ausbildung. 1972-1977 als Divisionär Kommandant der 3. Felddivision, 1978-1980 als Korpskommandant Kommandant des 2. Feldarmeekorps. Als Generalstabschef verbesserte Jörg Zumstein 1981-1985 die Bereitschaft der Milizarmee. Er entwarf geheime Widerstandspläne und wurde 1991 im Zusammenhang mit der Widerstandsorganisation P-26 angeklagt, 1993 jedoch von der Bundesanwaltschaft und der Militärjustiz vom Vorwurf der illoyalen Führung und Verwaltung freigesprochen. 1989-1997 Präsident des Centre d'histoire et de prospective militaires in Pully.

Quellen und Literatur

  • Generalstab 9, 478
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 25.1.1923 ✝︎ 3.2.1997

Zitiervorschlag

Jérôme Guisolan: "Zumstein, Jörg", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.01.2015, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024465/2015-01-25/, konsultiert am 29.02.2024.