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AntonioRiva

vor 1660 Roveredo (GR), 29.4.1714 Valenciennes, kath., von Roveredo. Sohn des Antonio, vermutlich Architekten. Orsola de Christoforis, Tochter des Giovanni. Wahrscheinlich Ausbildung um 1660 in Mailand, danach Baumeister und Architekt in Bayern, Bonn, Lüttich und Wien. R. errichtete zahlreiche Sakral- und Profanbauten, z.T. nach Plänen von Enrico und Gaspare Zuccalli, nach deren Angaben er u.a. 1680-89 Bauarbeiten in der Residenz München ausführte und 1687-93 das Schloss Aurolzmünster erbaute. 1679-81 war er Architekt in Landshut und erhielt dort 1681 das Bürgerrecht. 1701 übersiedelte er nach Bonn. Zu seinen eigenen Werken gehören u.a. der Turm der Kirche St. Georg in Freising (1679-89), die 1683 geplante und 1710 erbaute Neue Propstei in Landshut sowie die 1691-92 errichtete Maria-Hilf-Kirche in Vilshofen (alle Bayern).

Quellen und Literatur

  • M. Pfister, Baumeister aus Graubünden, Wegbereiter des Barock, 1993
  • Graubündner Baumeister und Stukkateure, hg. von M. Kühlenthal, 1997
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