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Domenico MariaSala

5.9.1727 Roveredo (GR), 26.2.1808 Eichstätt (Bayern), kath., von Roveredo. Sohn des Giovanni Giuseppe, Zeremonienmeisters am Hof von Stuttgart. 1765 Anna Maria Glezganin, aus Ornbau (Bayern). S. erlernte bei Giovanni Domenico Barbieri in Eichstätt das Handwerk des Baumeisters und arbeitete ab 1744 für seinen Lehrmeister. Ab 1756 stand er im Dienst des Domkapitels von Eichstätt. Unter der Leitung des Architekten Maurizio Pedetti baute er 1760-64 das Schloss Hirschberg zur Sommerresidenz um. Ebenfalls in Bayern renovierte er 1770 die Nikolauskirche in Pleinfeld, errichtete 1771 die kath. St. Georgskirche in Lippertshofen, leitete die Erweiterungsbauten des ehem. Jesuitenkollegs in Eichstätt (Ostflügel, 1772-74) und baute 1798 das neue Pfarrhaus in Ochsenfeld. 1783 besass er ein Haus in Eichstätt. S. war der letzte in der bayr. Stadt tätige Bündner Architekt.

Quellen und Literatur

  • A.M. Zendralli, I magistri grigioni, 1958
  • Graubündner Baumeister und Stukkateure, hg. von M. Kühlenthal, 1997, 280
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