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GiulioSimonetti

1659 Roveredo (GR), 4.5.1729 Bunzlau (Schlesien, heute Bolesławiec, Polen), kath., von Roveredo, ab 1689 Bürger in Bunzlau. Sohn des Simone, eines in Deutschland tätigen Baumeisters. Bruder des Giovanni (->). Ursula Marianna Steinberg. S. war ein fähiger Architekt, der in Bunzlau und Umgebung versch. Kirchen und andere Bauten errichtete. 1690 erstellte er im Auftrag des Gf. Erdmann von Promnitz das Schloss in Wehrau sowie die evang. Kirche in Sagan (heute Zagan, Polen). Als sein Hauptwerk gilt der 1692 vollendete Wiederaufbau der kath. Pfarrkirche von Bunzlau, für die er auf eigene Kosten den Auferstehungsaltar schuf. 1700-02 arbeitete er an der Erweiterung der Pfarrkirche von Probsthain (heute Proboszczów, Polen), 1702 erbaute er die Kirche von Harpersdorf (heute Twardocice, Polen), 1709 die Ritterakademie in Liegnitz (heute Legnica, Polen) und 1720-25 die evang. Kirche von Halbau (heute Iłowa, Polen).

Quellen und Literatur

  • A.M. Zendralli, I magistri grigioni, 1958
  • K. Kalinowski, Barock in Schlesien, 1990
  • M. Pfister, Baumeister aus Graubünden, Wegbereiter des Barock, 1993
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 1659 ✝︎ 4.5.1729

Zitiervorschlag

Santi, Cesare: "Simonetti, Giulio", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.06.2013, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024498/2013-06-25/, konsultiert am 23.01.2022.