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Drehpunkt

1968 publizierte die Basler Gymnasiasten-Gruppe Totentanz die Nullnummer einer Broschüre genannt "drehpunkt". Die aus den Schriftstellern Ueli Kaufmann, Werner Schmidli und Christoph Geiser bestehende Redaktion verkündete: "Die Literatur ist, sagt man, die unwichtigste Sache ― für uns ist sie D." Was mit Beiträgen von Jürg Acklin, Hans Erpf, Hansjörg Schneider u.a. begann, entwickelte sich unter Mitwirkung eines grossen Teils der Schweizer Literaturszene zum attraktiven Versuchsfeld und verlässl. Qualitätsmesser der literar. Produktion mehrerer schreibender Generationen. Zu kulturpolit. Debatten erschienen Sondernummern, versch. Ausgaben widmeten sich Persönlichkeiten wie Jakob Bührer oder Konrad Farner. 1980 bzw. 1988 kamen beim Basler Verlag Lenos, wo die Zeitschrift seit 1982 unter der Leitung von Martin Zingg und Rudolf Bussmann erscheint, Neuauflagen der bis dahin publizierten Nummern heraus. D. kommt dreimal jährlich in einer Auflage von 1'500 bis 3'000 Exemplaren heraus.

Quellen und Literatur

  • D.: Schweizer Literaturzeitschrift, 1980
  • D.: ein Lesebuch der achtziger Jahre, 1988