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Paul EmilRüegg

30.3.1898 Zürich, 6.1.1942 Sowjetunion, von Bauma. Sohn des Paul, Seidenfärbers, und der Katharina geb. Barth. Gertrud Fischbach, aus Berlin. Modellschreiner, 1912 Mitglied der Sozialist. Jugend, 1918 der SPS. 1919-21 Kurier des illegalen Apparats der Komintern. 1921 als Führer der kommunist. Fraktion aus dem Smuv ausgeschlossen. Mitglied der Zentrale der KPS und 1921-23 Administrator des "Vorwärts" in Basel. 1924 Student der Kommunist. Universität der nationalen Minderheiten des Westens in Moskau. Arbeit in versch. Lokomotivfabriken der Sowjetunion. Im Aug. 1937 im grossen Terror verhaftet. R. und seine Frau wurden bekannt, weil ihre Namen und Pässe in einer internat. Kampagne der Komintern 1931-32 dazu dienten, die wahre Identität ihrer Verbindungsdienstagenten Jakov Rudnik und Tatjana Moiseenko-Velikaja zu verschleiern, die in Shanghai verhaftet worden waren.

Quellen und Literatur

  • P. Huber, Stalins Schatten in die Schweiz, 1994, 231-246
  • B. Studer, Un parti sous influence, 1994, 535-540, 697, 717
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 30.3.1898 ✝︎ 6.1.1942

Zitiervorschlag

Studer, Brigitte: "Rüegg, Paul Emil", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024675/2010-11-18/, konsultiert am 27.10.2020.