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Respini

Fam. aus Cevio, die ursprünglich wahrscheinlich aus dem Val d'Ossola und dem Valle Vigezzo stammt, wo ein Raspinus 1406 in Folsogno, einem Weiler der Gem. Re, nachgewiesen ist. Anfang des 18. Jh. liessen sich die R. auch in Locarno nieder. Filippo (1794-1879), Notar und Gerichtsschreiber, wurde wegen seiner Teilnahme an der Gegenrevolution der Gemässigten 1841 in Abwesenheit zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Sein Sohn Gioachimo (->), der bedeutendste Politiker der Fam., war während der Regierung des sog. Nuovo Indirizzo eine Schlüsselfigur der liberalkonservativen Partei. Im 20. Jh. sassen mehrere R. im Tessiner Gr. Rat, u.a. die Konservativen Giuseppe (1957), Sohn des Gioachimo, und Florindo (1863-1942) sowie der Radikale Mario R.-Orelli, Anwalt und antifaschist. Publizist, der 1930 im Prozess gegen Giovanni Bassanesi dem Verteidigerkollegium angehörte. Renzo (1944) war 1983-95 Tessiner Staatsrat und 1995-99 CVP-Ständerat.

Quellen und Literatur

  • BSSI, 1889, 284
Kurzinformationen
Variante(n)
Raspini