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DerSchweizer Bauer

Das 1846 als "Wochenblatt für Landwirtschaft und Gartenbau" gegr. Publikationsorgan der Oekonom. Gesellschaft (ab 1890 Oekonom. und Gemeinnützige Gesellschaft, OGG) des Kt. Bern wurde 1849 in "Bern. Blätter für Landwirtschaft, Wald- und Gartenbau" umbenannt. Mit dem 1896 vorangestellten Zusatz "Der Schweizer Bauer" versuchte die OGG wenig erfolgreich, auch Leser ausserhalb Berns zu erreichen. Ab 1905 verfügte der S. zudem über eine Sonntagsbeilage und ab 1943 über eine im damals neuen Tiefdruckverfahren hergestellte illustrierte Freitagsausgabe. Nach dem 1. Weltkrieg übertrug die OGG die Herausgabe des S.n der Verbandsdruckerei Bern, die den landwirtschaftl. Verbänden des Kantons gehörte. 1991 gründete die OGG zusammen mit der Berner Espace Media (seit 2007 Tamedia) eine neue Verlagsgesellschaft, bei der sie mit 51% des Aktienkapitals die Mehrheit behielt. In den 1990er Jahren richtete sich der S. als "unabhängige Fachzeitung für die Landwirtschaft" neu aus. Seither gelang es, die Leserschaft auf die ganze Deutschschweiz auszudehnen und die Auflage bis 2010 auf rund 30'000 Exemplare zu verdoppeln.

Quellen und Literatur

  • Der S. 1846-1946, 1946
  • S. Krähenbühl, «Arnold Biklé - ein Leben für den "S."», in Kartoffeln, Klee und kluge Köpfe, hg. von M. Stuber et al., 2009, 199-202