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Bergeon

Aus Les Ponts-de-Martel stammende Fam., aus dem franz. Val de Morteau eingewandert und im 16. Jh. zunächst in La Chaux-du-Milieu niedergelassen. Die B. waren urspr. Graveure und taten sich dann im Uhrenhandel hervor. Louis-François (1819-75) gründete ein Handelshaus in Livorno und Genua, seine Söhne eröffneten eine Niederlassung in Le Locle. 1911 trat Jules-Frédéric-André (1873 in Livorno) in die Firma Faure in Le Locle ein. Da die mit den B. verschwägerten Faure keinen direkten Nachfolger hatten, übernahm er 1923 das Unternehmen zusammen mit drei anderen Angestellten. Ab 1931 hielten Jules und sein Sohn Marcel das gesamte Aktienkapital des Geschäfts, das fortan Bergeon et Cie. hiess. Das rasch expandierende Unternehmen konstruierte neue Uhrmacherwerkzeuge. 1987 in eine AG umgewandelt, befindet sich die Firma seit 1989 im Besitz der Fam. Soldini-B.

Quellen und Literatur

  • AEN, Nachlass
  • G. Baillod, W. Abplanalp, Outils de main, 1991

Zitiervorschlag

Volorio Perriard, Myriam: "Bergeon", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.11.2004, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024950/2004-11-04/, konsultiert am 26.11.2020.