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Girard-Perregaux

1852 gründeten Constant Othenin-Girard und sein Bruder Numa in La Chaux-de-Fonds die Uhrenfabrik Girard & Cie, die seit 1856 G. heisst. 1905 wurde die auf Präzisionschronometer spezialisierte Firma zum ständigen Mitglied der Jury der Weltausstellungen ernannt. Unter der Leitung von Louis-Constant Othenin-Girard, Sohn des Constant, tat sie sich 1906 mit der Genfer Uhrenfabrik Juan Hecht zusammen, die 1791 von Jean-François Bautte errichtet worden war. 1930 wurde das Unternehmen von Mimo aus La Chaux-de-Fonds aufgekauft; diese Firma war 1889 von Otto Graef begründet worden. Nach Handänderungen 1979 und 1986 erwarb der Turiner Luigi Macaluso 1992 das Unternehmen. Es gelang ihm, der Marke G. wieder zum Erfolg zu verhelfen. Die Firma eröffnete 1998 in Japan und 2000 in den USA eine Filiale. 2002 arbeiteten in der Fabrik in La Chaux-de-Fonds rund 180 Personen, die ca. 28'000 Uhren herstellten, darunter 8'000 der Marke Daniel-Jean Richard (1995 übernommen). Der Gesamtumsatz betrug rund 140 Mio. Fr. Eines der berühmtesten Stücke von G., der Tourbillon sous trois ponts d'or (Tourbillon mit drei Goldbrücken), erhielt an den Pariser Weltausstellungen 1867 und 1889 eine Goldmedaille.

Quellen und Literatur

  • W. Abplanalp et al., G., horloger par vocation, 1991
  • J.-P. Arm, «G. et quelques tourbillons», in Montres passion 9, 1997, 56-65
  • GP Girard-Perregaux, 2 Bde., 2000
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