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Geel

Ab dem frühen 15. Jh. in und um Sargans belegtes Geschlecht. 1602 stiftete Stoffel die Marienkapelle in Vild (Gem. Sargans). Teile der verzweigten G. betätigten sich als Fuhrleute, betrieben die Zollstation in Vild oder arbeiteten im Färbergewerbe. Nach der Gründung des Kt. St. Gallen 1803 gelangte die Salzfaktorei der Region Sargans in ihre Hände. Finden sich schon früher G. in öffentl. Ämtern, so stellen Nationalrat Johannes (->) und sein gleichnamiger Sohn (->), Ständerat, in dieser Hinsicht den Höhepunkt dar. Zwei weitere Söhne, Rudolf und Otto, betrieben in Wien ein weltbekanntes Unternehmen für Buchdruckmaschinen.

Quellen und Literatur

  • J. Geel, Die G. von Sargans, [1961]