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Rittmeyer

Fam. der Stadt St. Gallen, wo der aus Lindau (Bayern) stammende Jacob Bartholome (->) 1835 das Bürgerrecht erhalten hatte. Im 19. Jh. waren die R. v.a. als Kaufleute und Fabrikanten tätig; 1854-91 besass die Fam. die Stickereifabrik Bruggen (heute Gem. St. Gallen). Mehreren Familienmitgliedern gelangen wichtige techn. Innovationen, so Franz Elisäus (->) und Otto (1839-1921) in der Stickereiindustrie sowie Franz (->) im Bereich der Wassertechnik und -wirtschaft. Im 20. Jh. wandten sich die R. vermehrt akadem. Berufen (u.a. Jurisprudenz) zu. Die Fam. brachte mit Ausnahme Ludwigs (->) kaum Politiker hervor, wohl aber zahlreiche Künstler wie z.B. die Maler Emil (->) und Albert (1898-1959) oder den Kabarettisten Joachim (1951). Der Wappenbrief der Fam. datiert von 1623. Der Pflege des Familienbewusstseins kamen die genealog. Forschungen von Dora Fanny (->) und die Bildnisse Emils zugute.

Quellen und Literatur

  • D.F. Rittmeyer, Fam. R.-Mange, Ms., 1955, (KBSG)
  • Bürgerbuch der Ortsbürgergem. St. Gallen, 2000, 754-758