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Schubiger

Vom Hof Schubingen in Gommiswald stammendes, 1296 erstmals belegtes und im 14. Jh. in Uznach eingebürgertes Geschlecht. Die S. waren bis ins 18. Jh. Gewerbetreibende und bekleideten lokale Verwaltungsämter. Im 19. Jh. gingen aus dem Geschlecht Akademiker, Geistliche, so Anselm (->) und Joseph Fidel (->), sowie Politiker, darunter Benedikt (->) und Anselms Neffe Johann Baptist (->), hervor. Benedikts Neffen, die Brüder Emil (->) und Moritz (1831-1904), gründeten 1858 eine Seidenweberei, die bis 1996 bestand, und brachten die Textilindustrie in Uznach zur Blüte. Zahlreiche Uznacher Herrenhäuser aus dem 19. Jh. zeugen von der einstigen Bedeutung der Familie.

Quellen und Literatur

  • J. Weibel, 100 Jahre Seidenstoffweberei S., 1858-1958, 1958
  • P. Oberholzer, Uznacher Porträtmaler, 1982
  • A. Kottmann-Plattner, S.: Genealogie der Fam. S., 1983