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OechslinSZ

Altes, früher Öchsly genanntes Geschlecht, stark vertreten in der Waldstatt Einsiedeln. 1475 wird Rudolf als Schiedsrichter im Grenzstreit zwischen Willerzell und Wägital sowie 1490 als Vogt zu Einsiedeln bezeugt. 1496 studierte Johannes an der Univ. Freiburg i.Br. Hans fiel 1513 bei Novara. Ulrich war 1528-57 Landschreiber in Schwyz. Johannes (1536, alias Bovillus oder Taurenus) arbeitete 1503 als Pfarrer in Eschenz und 1508 in Burg bei Stein am Rhein. Er schloss sich dem ref. Glauben an, wurde 1524 gefangen genommen und von der Tagsatzung wieder freigelassen. Die O. bekleideten immer wieder Ämter in der Waldstatt Einsiedeln. In jüngerer Zeit nahmen sie Einsitz im Bezirksrat Einsiedeln sowie im Kantonsrat. Stefan (->) war Regierungsrat und Landammann, Heinrich (->) Ständerat. Mehrere Vertreter der Fam. betätigten sich künstlerisch, etwa als Kupferstecher, Lithografen, Landkartenzeichner oder Plastiker.

Quellen und Literatur

  • A. Dettling, Schwyzer. Geschichtskal., 1898-1934 (Reg. im StASZ)
  • M. Styger, Wappenbuch des Kt. Schwyz, hg. von P. Styger, 1936, 237 f.