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SteinerSZ

Altes Schwyzer Landleutegeschlecht aus dem Altviertel. Die S. sind Bürger in elf Gem. des Bez. Schwyz. In diesem waren sie 1818 das zweitgrösste Geschlecht mit 180 stimmfähigen Bürgern. Nicht verwandt sind Hofleute zu Pfäffikon gleichen Namens, ebenso wenig die ehem. Beisassen in der March, die aus den Höfen stammten. Mehrere Vertreter der Fam. fielen bei St. Jakob an der Birs, bei Villmergen und gegen die Franzosen. Georg war 1504-06, Kaspar 1536-38 Landvogt im Gaster und Gilg 1652 Siebner des Altviertels. Sebastian von Morschach baute 1666 eine Kapelle in Riemenstalden. Johann Balz (1668-1744) wirkte als Kirchen-, Altartafel- und Bildnismaler. Sein Sohn Franz Lukas (1692, 1728 verschollen) malte in Frankreich. Klemenz (1842-1920) arbeitete als Architekt und Kirchenbauer, sein Bruder Fridolin (->) als Kunstmaler. Söhne des Klemenz waren Josef (1882-1975), Architekt und Kirchenbauer, sowie Hans (->).

Quellen und Literatur

  • A. Dettling, Schwyzer. Geschichtskal., 1898-1934 (Reg. im StASZ)
  • M. Styger, Wappenbuch des Kt. Schwyz, hg. von P. Styger, 1936, 145

Zitiervorschlag

Ralf Jacober: "Steiner (SZ)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025053/2012-11-13/, konsultiert am 01.02.2023.