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Rumo vonRamstein

20.8.1299/1303 St. Gallen. Rumo von Ramstein entstammte dem freiherrlichen Geschlecht aus dem Schwarzwald. Er trat unter seinem Verwandten Abt Berchtold von Falkenstein ins Kloster St. Gallen ein, wo er 1257 Kämmerer, 1263-1270 Custos und ab 1270 Dekan und Aussenpropst im Aargau war. 1274 folgte seine Wahl zum Gegenabt, die nach dem Tod Ulrichs von Güttingen 1277 allgemein anerkannt wurde. Um die Abtei zu sanieren, veräusserte und verlieh Ramstein Klosterbesitz. 1281 trat er in Konstanz zurück und erhielt 1282 eine jährliche Pension von 100 Mark zugesprochen. 1282 ist Ramstein als Mitglied des Klosterkapitels von Reichenau, 1282-1298 erneut als Mönch des Klosters St. Gallen (1293 Werkdekan) bezeugt.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1305 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1257 ✝︎ 20.8.1299/1303

Zitiervorschlag

Peter Erhart: "Ramstein, Rumo von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.06.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025160/2009-06-24/, konsultiert am 05.10.2022.