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JohannKönig

28.4.1639 Solothurn, 13.11.1691 Lissabon, kath.; Sohn des Urs und der Margareth Spängler. 1657 Eintritt in den Jesuitenorden in Landsberg, 1671 Priesterweihe in Eichstätt (beide Bayern) mit der Bitte der Entsendung in die Missionen. Mathematikprof. in München, Dillingen (Bayern) und Freiburg i.Br. 1677-80 Prof. für Kontroverstheologie in Luzern. Für die Chinamission bestimmt, ging er 1681 nach Portugal. Auf Verlangen von Kg. Peter II. musste er jahrelang an der Univ. Coimbra Mathematik dozieren und eine Landestopografie erstellen. 1691 wurde seine geplante Abreise nach Japan durch den frühzeitigen Tod vereitelt. Als Mathematiker, Astronom, Kosmograf, Geograf, Geometer und Kartograf hinterliess er ein reiches Schrifttum.

Quellen und Literatur

  • HS VII, 453
  • F. Strobel, Schweizer Jesuitenlex., Ms., 1986, 303
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