de fr it

Galiffe

Aus Savoyen stammendes Genfer Geschlecht, 1435 urkundlich bezeugt in Gruffy im Genevois. Am 6.5.1491 wurde François (um 1520) ins Bürgerrecht von Genf aufgenommen. Unter den Nachkommen waren hohe Würdenträger des polit. Lebens, Ratsherren oder Syndics. Mit James (->), seinem Sohn Jean-Barthélemy-Gaïfre (->) und seinem Enkel Aymon (->) traten mehrere Vertreter durch hist., archivwissenschaftl. und genealog. Studien hervor. Einige waren in fremden Diensten (Frankreich, Preussen, Neapel, England). Die Fam. besass ein bedeutendes Gut in Peissy (Gem. Satigny). Ihr sozialer Aufstieg wurde durch diverse Heiratsverbindungen (Rigaud, Naville, Gautier, Pictet) begünstigt. Mit Aymon erlosch die männl. Linie des Genfer Zweigs. Ein Bruder von James, Jean-Pierre (1767-1847), steht am Anfang der engl. Linie.

Quellen und Literatur

  • Galiffe, Notices généalogiques
  • AEG, FamA
  • BPUG, Nachlass
  • Schweiz. Geschlechterbuch 3, 150 f.
  • P.-E. Martin, «La collection G.», in BHG 4, 1914-23, 329-333
  • P.-E. Martin, « Les manuscrits G. et Théophile Dufour aux Archives d'Etat», in BHG 5, 1925, 43-81
  • A. Choisy, Généalogies genevoises, 1947, 139-147