de fr it

deNormandie

Refugiantenfam. von Genf. Ursprünglich aus der Champagne stammend, liess sich die Fam. um 1473 mit Guillaume in Noyon (Picardie) nieder, wo sie Güter von grossem Wert besass. Guillaumes Enkel Laurent (->) flüchtete 1548 aufgrund seiner Religion nach Genf. Mehrere Mitglieder des Genfer Zweigs, darunter Jean (->), bekleideten im 16.-18. Jh. städt. Ämter (Syndic, Ratsherr, Säckelmeister, Leutnant). Jacob (1649-1713), Dr. iur., stand vor 1688 im Dienst des engl. und schott. Königs Wilhelm III. und 1704 im Dienst des preuss. Königs Friedrich I. Sein Bruder André (1651-1724) diente 1705-06 ebenfalls als Berater des preuss. Königs und liess sich 1708 in Pennsylvania nieder. Jacques, ein dritter Bruder, wanderte vor 1707 nach Amsterdam aus. Die Fam. war durch Heirat mit den Lullin, Calandrini, Colladon, Tronchin und Gallatin verbunden und starb in Genf in männl. Linie mit dem Stadthauptmann Jacques (✝︎1771), Sohn des Jacob, aus.

Quellen und Literatur

  • AEG, Nachlass
  • E. und E. Haag, La France protestante 9, 22004, 24 f.
  • Galiffe, Notices généal. 2, 681-696