de fr it

AméLévrier

13.3.1524 Bonne (Savoyen), von Genf. Sohn des Pierre, Notars, herzoglichen Sekretärs, Steuereinnehmers, Rats und Syndics. Studium in Turin, Dr. iur. 1516 bischöflicher Richter für Strafsachen (juge des excès). 1524 verteidigte Amé Lévrier im bischöflichen Rat die Rechte des Bischofs gegenüber dem Herzog von Savoyen, Karl III., der die niedere Gerichtsbarkeit seinem gesetzlichen Vertreter, dem Viztum, unterstellen wollte. Herzogliche Beamte verhafteten Lévrier und liessen ihn tags darauf hinrichten.

Quellen und Literatur

  • V. van Berchem, «Amé Lévrier: à l'occasion du 4e centenaire de sa mort (13 mars 1524)», in Etrennes genevoises, 1925
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1516 ✝︎ 13.3.1524

Zitiervorschlag

Paule Hochuli Dubuis: "Lévrier, Amé", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.01.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025667/2007-01-16/, konsultiert am 06.10.2022.