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JeanLullin

Erstmals erwähnt 1525, vor Februar 1546, ab 1532 reformiert, von Genf. Sohn des Jean, Bürgers von Genf, und der Catherine de Vellis. 1) Barbe Embler, 2) Françoise Pollier, Tochter des Henri, Ratsherrn. Jean Lullin war als Wirt der Auberge de l'Ours in Saint-Gervais (Gemeinde Genf) tätig. Als Eidguenot floh er 1525 nach Freiburg und wirkte 1526 an der Ausarbeitung des Burgrechtsvertrags zwischen Genf, Freiburg und Bern mit. 1526-1539 war er Genfer Ratsherr, 1538 Syndic. Er wurde mit Gesandtschaften nach Bern betraut, wo er 1539 einen für Genf nachteiligen Vertrag aushandelte. Als Mitglied der Articulans, auch Artichauts genannt, wurde er vom Generalrat desavouiert und am 5. Juni 1540 in Abwesenheit zum Tod verurteilt, vier Jahre später aber begnadigt.

Quellen und Literatur

  • A. Roget, «Jean Lullin», in Alm. de la Suisse romande, 1876, 94-108
  • A. Choisy, Généalogies genevoises, 1947, 217
Weblinks

Zitiervorschlag

Tripet, Micheline: "Lullin, Jean", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.12.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025671/2007-12-14/, konsultiert am 26.01.2022.