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JoachimAlbini

22.5.1666 Einsiedeln, 11.7.1724 Engelberg. Sohn des aus Bosco/Gurin stammenden Johann und der Anna Im Herd, von Gondo. Schüler der Jesuitenkollegien Luzern 1679-1682, Freiburg 1682-1684 und Solothurn 1684-1685. Freundschaft mit dem späteren Jesuiten Johann Baptist Dillier. 1685 Eintritt in die Klosterschule in Engelberg, 1687 Priesterweihe (Klostername: Joachim), 1694 Wahl zum Abt. Joachim Albini förderte die Klostermusik und hauseigene Komponisten (Benedikt Dörig). Er liess 1695-1698 das klösterliche Amtshaus in Küsnacht (ZH) und um 1720 den Ökonomietrakt (Albinibau) im Kloster neu erbauen. Der Käse- und der Viehexport in das Tessin und in die Lombardei wurden intensiviert. Enge Beziehungen pflegte Albini zu den Kapuzinern in Stans. Gemeinsam mit Nidwaldner Truppen wehrten die Engelberger 1712 einen Eroberungsversuch durch Berner Einheiten ab.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 642-644
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Kurzinformationen
Variante(n)
Johann Jakob Albini (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 22.5.1666 ✝︎ 11.7.1724

Zitiervorschlag

Rolf De Kegel: "Albini, Joachim", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.04.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025769/2001-04-19/, konsultiert am 23.02.2024.