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HeinrichPorter

26.3.1505, vermutlich aus dem Wallis. Sohn des Claus und der Adelheid. Wohl 1444 legte Heinrich Porter die Profess im Kloster Engelberg ab und betrieb hier seine Studien. 1454 ist er als Konventherr bezeugt. 1458 erfolgte die Wahl zum Abt. In dieser Funktion musste Porter 1462 auf das Recht der Pfarrernennung in Stans, 1464 in Kerns (mit Zehntverkauf) und 1464 in Wolfenschiessen verzichten. Er gewährte 1469 den Talleuten von Engelberg mehr Mitsprache bei der Gerichtsbesetzung. Dank klösterlichem Nachgeben erreichte er 1471 und 1472 ein vorläufiges Ende des Grenzstreits mit Uri. Abt und Konvent gerieten jedoch immer stärker in die Abhängigkeit der Kastvögte. 1478 setzten die eidgenössischen Schirmorte Abt Porter ab. Danach war er bis 1497 Pfarrer auf der Engelberger Kollatur in Brienz, hielt sich aber zwischen 1490 und 1493 wieder in Engelberg auf. 1499 unterschrieb er wieder als Abt von Engelberg, die Wahl durch das Kapitel erfolgte 1500. 1504 trat er vom Amt zurück.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 626 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1454 ✝︎ 26.3.1505

Zitiervorschlag

Rolf De Kegel: "Porter, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.11.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025779/2014-11-10/, konsultiert am 22.05.2024.