de fr it

JoachimSeiler

22.7.1620 Wil (SG), 24.2.1688 Fischingen, kath.; Sohn des Joachim und der Anna Kienberger. Eintritt ins Kloster Fischingen, 1637 Profess. Stud. in St. Gallen und Rorschach, 1645 Priesterweihe. Zunächst Lehrer im Kloster, 1655 Subprior, dann Novizenmeister, ab 1672 Abt. In seiner 16-jährigen Regierungszeit nahm S. 14 neue Mitglieder ins Kloster auf, visitierte andere Klöster und beteiligte sich wesentlich an der Sanierung des Klosters Pfäfers. Trotz der Übernahme von 30'000 Gulden Schulden von seinem Vorgänger baute er 1685-87 mit Hilfe der drei Brüder Wolfgang Rudolf, Hug Ludwig und Johann Peter Reding von Biberegg die neue Klosterkirche. Er erweiterte die dem Kloster gehörende Herrschaft Lommis durch den Erwerb des Freisitzes Wildern. Das Werk "Leben der H. Toggenburg. Gräffin und seeligen Mutter St. Iddä" des produktiven geistl. Schriftstellers erlebte 14 Auflagen.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 703 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Variante(n)
Johann Jakob Seiler (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 22.7.1620 ✝︎ 24.2.1688

Zitiervorschlag

Schildknecht, Benno: "Seiler, Joachim", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.11.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025786/2011-11-22/, konsultiert am 01.12.2021.