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Johann TheobaldWerli

Frauenfeld, 1558 erstmals erwähnt, 21.8.1598 Kloster Rheinau, katholisch, von Frauenfeld. Sohn des Ludwig Werlin, Landammanns im Thurgau, und der Anna Hürus. 1558 Profess in Rheinau, dort Kustos und 1564 Prior, 1565 Abteilung 1567 Vertreter von schweizerischen Äbten an der Konstanzer Bistumssynode. In Rheinau 1572-1578 Bauherr des Südturms der Klosterkirche, 1578-1579 der neuen Nikolauskirche und 1587-1588 der Magdalenenkapelle. Das von Zürich nach Rheinau gelangte Gebetbuch Kaiser Karls des Kahlen verschenkte Johann Theobald Werli 1583 nach München. Er liess im Kloster wieder Schule halten. Seine Lebensführung und die Zustände in seiner Abtei wurden 1579-1589 mehrfach beanstandet. Werli gehörte nicht, wie mitunter behauptet wird, zur Familie Werlin von Greifenberg, sondern zur Familie Wehrli (Wernli).

Quellen und Literatur

  • Die Hofschule Karls des Kahlen, hg. von F. Wütherich, 1982, 75 f.
  • HS III/1, 1152 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten Ersterwähnung 1558 ✝︎ 21.8.1598

Zitiervorschlag

Judith Steinmann: "Werli, Johann Theobald", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025798/2013-10-03/, konsultiert am 29.05.2024.