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AbrahamTrembley

Mémoires pour servir à l'histoire d'un genre de polypes d'eau douce, à bras en forme de cornes. Werk von Abraham Trembley mit nach der Natur gezeichneten Illustrationen von Cornelis Pronk und Radierungen von Jakob van der Schley, 1744 in Leiden veröffentlicht (Bibliothèque de Genève).
Mémoires pour servir à l'histoire d'un genre de polypes d'eau douce, à bras en forme de cornes. Werk von Abraham Trembley mit nach der Natur gezeichneten Illustrationen von Cornelis Pronk und Radierungen von Jakob van der Schley, 1744 in Leiden veröffentlicht (Bibliothèque de Genève). […]

3.9.1710 Genf, 12.5.1784 Genf, reformiert, von Genf. Sohn des Jean Trembley, Syndics von Genf, und der Anne Lullin. Bruder des Jacques-André Trembley. Cousin von Charles Bonnet und Jean Trembley. 1757 Marie von der Strassen, Tochter des Pierre von der Strassen. 1726-1730 Mathematikstudium an der Genfer Akademie, Doktorat. Mit 23 Jahren zog Abraham Trembley in die Niederlande, wo er Mitte der 1730er Jahre als Gasthörer die Universität Leiden besuchte. In Varel (Friesland) war er als Hauslehrer des Prinzen von Hessen-Homburg tätig. 1739-1747 unterrichtete er die Söhne des damals als englischer Resident in Den Haag weilenden Grafen William Bentinck, der sein Gönner wurde, und 1749-1756 die Söhne des Herzogs von Richmond. Er unternahm zahlreiche Reisen nach Frankreich, England und Deutschland. Nach seiner endgültigen Rückkehr nach Genf 1756 war er als stellvertretender Leiter der öffentlichen Bibliothek tätig. Als Naturforscher widmete er sich ab 1736 der Zoologie. Er verfasste eine Studie über den Süsswasserpolypen (Hydra), dessen Regenerationsfähigkeit er entdeckte (Mémoires pour servir à l'histoire d'un genre de polypes d'eau douce, à bras en forme de cornes, 1744). Ab 1740 stand er mit René Antoine Ferchault de Réaumur im Briefwechsel. 1756-1770 war er Mitglied des Rats der Zweihundert, 1762 der Kornkammer von Genf. Er gehörte der Royal Society of London an, die ihm 1743 die Copley-Medaille verlieh. Ab 1749 war er korrespondierendes Mitglied der Pariser Akademie der Wissenschaften.

Quellen und Literatur

  • Gillispie, Charles Coulston (Hg.): Dictionary of Scientific Biography, Bd. 13, 1976, S. 457-458.
  • Stelling-Michaud, Sven; Stelling-Michaud, Suzanne (Hg.): Le Livre du Recteur de l'Académie de Genève (1559-1878), Bd. 6, 1980, S. 56.
  • Ratcliff, Marc J.: L'effet Trembley, ou, La naissance de la zoologie marine, 2010.
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 3.9.1710 ✝︎ 12.5.1784

Zitiervorschlag

Toni Cetta: "Trembley, Abraham", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.11.2012, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025805/2012-11-05/, konsultiert am 22.04.2024.