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Johann HeinrichBrucker

12.3.1725 Liestal, 17.4.1754 Basel, ref., von Basel. Sohn des gleichnamigen Pfarrers und Archidiakons. Ledig. 1741 Magister, danach Theologiestudium. B. hatte eine starke Vorliebe für hebräische und griech. Philologie. 1745 war er Stellvertreter auf dem Lehrstuhl für Hebräisch in Basel. 1746 legte er das Theologieexamen ab und 1747 wurde er zum Prof. für Geschichte ernannt. 1749-50 begab sich B. auf eine Bildungsreise durch Frankreich, England, die Niederlande und Deutschland. Zurückgekehrt, besorgte B. zudem die Universitätsbibliothek. 1752 publizierte er unter dem Titel "Scriptores rerum Basiliensium minores" vier Schriften aus dem 15. und 16. Jh. zur Geschichte Basels. B. galt als begabt und hochgelehrt.

Quellen und Literatur

  • Feller/Bonjour, Geschichtsschreibung 2, 479
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Zitiervorschlag

Marti-Weissenbach, Karin: "Brucker, Johann Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.01.2003. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025863/2003-01-08/, konsultiert am 09.12.2021.