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Jean-AndréDeluc

16.10.1763 Genf, 14.5.1847 Genf, ref., von Genf. Sohn des Guillaume-Antoine (->). 1846 Henriette-Louise Arnaud, Tochter des Lazare. D. studierte an der Akademie Genf Rechtswissenschaften, wurde 1788 Rechtsanwalt und promovierte 1791 in Göttingen. Zugleich erwarb er eine solide naturwissenschaftl. Bildung und erweiterte die Fossiliensammlung seines Onkels Jean-André (->). Nach längerer Tätigkeit als Lehrer in England kehrte er nach Genf zurück, wo er zahlreiche Abhandlungen über geolog. und meteorolog. Probleme verfasste, insbesondere über die Herkunft der erratischen Blöcke im Genferseebecken. Diese Texte erschienen in der "Bibliothèque universelle", in den "Mémoires de la Société de physique et d'histoire naturelle de Genève" oder in den "Annales de chimie". Als Historiker veröffentlichte D. namentlich eine "Histoire du passage des Alpes par Annibal" (1818), um die sich eine heftige Polemik entspann, und als Liebhaber der Theologie das Werk "Eclaircissements sur l'Apocalypse" (1832).

Quellen und Literatur

  • Livre du Recteur 3, 69 f.
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