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Georg SigismundRassler

1668, 22./23.4.1746 Rheinfelden, kath., aus Schwaben. Sohn des Franz Christoph, Herrn auf Gamerschwang und Mollenberg, kaiserl. Geheimrats und Regimentskanzlers. Ausbildung in Ingolstadt, 1689-93 Stud. der Theologie, beider Rechte und Mathematik in Rom. 1693 Priesterweihe in Ehingen (Württemberg). 1694 Lizenziat an der Univ. in Dillingen (Bayern). Ab 1688 Kanoniker in Chur, ab 1693 Pfarrer in Ehingen. 1700-46 Propst des Stifts Rheinfelden. 1712 wurde R. als Kenner des Kirchenrechts um ein Rechtsgutachten betreffend die Wahl des Basler Domdekans gebeten. Als Domherr war er 1728 an der Wahl des Churer Bf. Joseph Benedikt von Rost beteiligt. R. förderte das kulturelle Leben im Stift und begründete die konzertierende Kirchenmusik in Rheinfelden. Dem Stift vermachte er seine reiche Bibliothek und 4'000 Gulden.

Quellen und Literatur

  • HS II/2, 416 f.
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Lebensdaten ∗︎ 1668 ✝︎ 22./23.4.1746