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Johann JoachimGirtanner

23.5.1745 St. Gallen, 20.2.1800 St. Gallen, ref., von St. Gallen. Sohn des Joachim, Schneiders. 1778 Anna Magdalena Hiller, Tochter des Abraham, Zinngiessers. Nach dem frühen Tod der Eltern wuchs G. im St. Galler Waisenhaus auf, wo er auch unterrichtet wurde. Wegen seiner Fähigkeiten in den Bereichen Kalligrafie und Arithmetik wurde er 1767 als Lehrer ans Seminar von Haldenstein berufen, dessen Umzug nach Marschlins er mitmachte. Dort bildete er sich zum vorzügl. Mathematiker und Pädagogen weiter, musste aber wegen einer Krankheit 1776 nach St. Gallen zurückkehren, wo er fortan am Gymnasium unterrichtete. 1799 war er Erziehungsrat des Kt. Säntis. G. publizierte u.a. "Lehren der Rechenkunst [...]" (2 Teile, 1790-91), "Logarithmische Tafeln zur Abkürzung kaufmänn. Rechnungen" (1794) und "Untersuchungen über Cardan's und Bombelli's Regeln" (1796).

Quellen und Literatur

  • J.M. Fels, «Biogr. des Bürgers Johann Joachim G.», in Reden bey der feyerl. Einsetzung des Erziehungsrathes und der Schul-Inspektoren des Kt. Säntis, 1800, 47-55, (KBSG)
  • R. Wolf, Biogr. zur Kulturgesch. der Schweiz 2, 1859, 205
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 23.5.1745 ✝︎ 20.2.1800

Zitiervorschlag

Marti-Weissenbach, Karin: "Girtanner, Johann Joachim", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.11.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025947/2005-11-17/, konsultiert am 06.12.2020.